Schiffsrümpfe, Propeller und Antriebswellen, Maschinenräume, Ballasttanks, Doppelböden, Hafenanlagen und Offshore-Strukturen — Laserreinigung entfernt Bewuchs, Korrosion, Altanstriche und Antifouling, ohne ein Gramm Strahlmittel ins Hafenbecken einzutragen. Mobil einsetzbar, auch in engen Schotträumen.
Reinigung auf dem Wasser ist Reinigung unter Auflagen. Strahlmittel dürfen in vielen Häfen nicht ins Becken gelangen, Staubfahnen sind bei Wind schlicht unmöglich zu kontrollieren, und die Entsorgung kontaminierten Strahlguts — oft mit TBT-, Kupfer- oder Zink-Antifouling belastet — ist kosten- und dokumentationspflichtig. Hinzu kommen enge Bauräume, Durchgänge und Rohrdurchbrüche, in denen Sandstrahl schon aus Platzgründen scheitert.
Die Laserreinigung ist hier ein Prozess ohne diese Nebenwirkungen: kein Strahlmittel, kein Wasser, eine Absaugung direkt an der Abtragstelle. Für Werften, Reedereien, Hafenbetreiber und Offshore-Unternehmen heißt das: Genehmigungsaufwand sinkt, Entsorgungskosten entfallen, der Zeitaufwand pro Bauteil schrumpft. Und die Oberfläche ist nach der Reinigung direkt beschichtungsbereit — ohne Zwischentrocknung oder zweiten Reinigungsgang.
Umweltfreundlich reinigen ohne Sandstrahl-Rückstände, ohne Entsorgung kontaminierten Strahlmittels. In Häfen mit strengen Umweltauflagen und im Offshore-Bereich oft der einzig zulassungsfähige Prozess für Altanstrich- und Antifouling-Entfernung.
Maschinenräume, Ballasttanks, Doppelböden, Laderäume, Propellernaben — wo Sandstrahlen aus Platz- oder Belüftungsgründen unmöglich ist, arbeitet der Laser präzise und staubfrei. Absaugung direkt am Abtrag, keine Staubwolke im Schiff.
Mobile Einheit auspacken, Strom anschließen, reinigen. Kein Kompressor, kein Wasseranschluss, keine aufwendige Rüstzeit. Für kurze Liegezeiten und Havarie-Reparaturen ist der Laser oft das einzige Verfahren, das Aufwand und Zeitfenster einhalten kann.
Stahl, Aluminium, Bronze, Messing, GFK und Edelstahl — der Laser wird pro Material und Aufgabe optimal parametriert. Gleiches Gerät, andere Kurve. Für Werften mit gemischter Flotte bedeutet das: ein Prozess für sehr unterschiedliche Aufträge.
Bei Rumpfreinigungen können wir schichtweise arbeiten — oberste Antifouling-Schicht runter, Primer stehen lassen — oder komplett bis aufs Blech. Gerade für Kosten-/Nutzen-Abwägungen im Trockendock ein wichtiger Hebel.
Für Klassifikationsgesellschaften (DNV, Lloyd's, BV), Werftenprotokolle und Versicherungsgutachten liefern wir Fotos, Reinheitsgrad-Dokumentation und eingesetzte Parameter. Direkt verwendbar in Ihrer Docking-Dokumentation.
Sie beschreiben Schiff, Bauteil, Zustand und Liegezeit. Wir klären Zugang, Stromversorgung an Bord oder am Kai, Platzbedarf für die Schutzzone und ob die Arbeit im Dock, am Anleger oder fahrend möglich ist.
An einer unkritischen Stelle reinigen wir ein Musterfeld. Sie, Werft und Beschichter sehen Abtragstiefe, Oberflächenqualität und Zeitbedarf. Erst danach geht es an die Serien-Reinigung.
Mobiler Einsatz an Bord oder im Trockendock — inklusive Absaugung und persönlicher Schutzausrüstung. Arbeit taktweise parallel zu weiteren Gewerken möglich.
Fotos vorher/nachher, Reinheitsgrad nach ISO 8501-1 (soweit anwendbar), Parametersatz, Einsatzdauer. Für Klassifikation, Versicherung und Reederei dokumentiert.
Komplette Unterwasserschiff-Reinigung: Antifouling und Bewuchs wurden restlos entfernt und die Oberfläche für Neubeschichtung vorbereitet. Kein Strahlmittel ging ins Hafenbecken, GFK-Anteile und Zierlinien blieben unbeschädigt. Die Werftkolonne konnte nahtlos anschließen — inklusive Primer- und Antifouling-Neuaufbau am gleichen Wochenende.
Die meisten deutschen und europäischen Hafenbetreiber haben in den letzten Jahren die Auflagen für Strahlarbeiten verschärft. Grund sind Schwermetall-Belastungen im Sediment, die nachweislich auf Antifouling-Strahlmittelrückstände zurückgehen. Das bedeutet für Werften und Reedereien: Entweder vollständige Einhausung mit Auffangfolie, Vollabsaugung und anschließender Sedimententsorgung — oder ein Verfahren ohne Strahlmittel. Die Laserreinigung ist in vielen Häfen der kürzeste Weg zur Genehmigung: keine Freisetzung von Strahlmittel, kein kontaminiertes Wasser, keine Sedimentbelastung.
Für fahrende Einheiten und schwimmende Einsätze ist der Laser oft das einzige zulassungsfähige Verfahren — etwa für Havarie-Reparaturen im Hafen, punktuelle Sanierungen an Schotten oder die Vorbereitung von Schweißnähten im Bereich unter Wasser zugelassener Arbeit. Alle Abtrag-Rückstände werden an der Düse abgesaugt und als Kleinmenge ordnungsgemäß entsorgt — unterhalb der Schwelle, ab der Sondergenehmigungen nötig werden.
In Maschinenräumen und Ballasttanks arbeitet der Laser, wo Sandstrahlen physisch nicht möglich wäre. Enge Durchgänge, niedrige Decken, Rohrdurchbrüche und Kabeltrassen sind für Sandstrahl-Einheiten zu beengt, für den Laser mit flexibler Faseroptik aber kein Hindernis. Auch das Personal profitiert: Statt einer Staubfahne mit 100+ dB Kompressorgeräusch arbeiten unsere Techniker mit Laserschutzbrille und Absaugung — das angrenzende Gewerk kann in der gleichen Sektion weiterarbeiten.
Im Yacht- und Klein-Werft-Segment reinigen wir besonders häufig Mastgleiter, Beschläge, Ankerketten, Bronze-Anbauteile und Propellerhülsen. Bei Holzyachten entfernen wir alte Lackaufbauten von Deckaufbauten ohne Nachdampf der Holzstruktur — der Laser entfernt nur das oberflächliche Lacksystem, die Holzfaser bleibt maßhaltig. Für Sportboot-Werften hat sich dadurch der gesamte Refit-Prozess gewandelt: weniger Nacharbeit, weniger Staub, kürzere Dockzeit.
Für Werften und Reedereien bieten wir drei Einsatzmodelle: projektbezogen mit Tages- oder Flächensatz, Rahmenvertrag mit garantierter Verfügbarkeit bei Dockeinfahrten, oder Subkontrahentenstatus für Werften, die den Laser als zusätzliche Leistung in eigenen Dockverträgen anbieten wollen. Unsere kompakteste Einheit wiegt unter 30 kg und kann überall dort eingesetzt werden, wo eine Steckdose verfügbar ist — einschließlich auf Pontons, Barkassen und kleineren Schiffen.
Ankermieten, Dockgebühren und Terminketten sind uns bekannt — unsere Techniker kommen mit klarem Arbeitsplan und fertig ausgerüstet ans Dock. Dokumentation folgt den Anforderungen der Klassifikationsgesellschaften und Werften-QS-Systeme. Anfragen beantworten wir binnen 24 Stunden, auch am Wochenende bei kurzfristigen Liegezeiten — ein direkter Weg, um Aufwand und Risiko des Docking präzise zu planen.
Kostenlose Erstberatung. Musterreinigung auf Wunsch. Konkretes Angebot innerhalb von 24 Stunden.