Wir reinigen Yachten, Sportboote, Hafenanlagen und Offshore-Strukturen mit dem Laser — Rümpfe, Aufbauten, Teakdecks, Ankerspill, Pfahlanlagen, Spundwände. Kein Strahlmittel ins Wasser, keine chemischen Abwässer in die Marina, kein Hochdruck ins Ökosystem.
Reinigen an und auf dem Wasser ist ein Balanceakt. Jede Strahlmittelwolke, jeder Chemie-Schwall, jede Hochdruck-Sprühschleife endet irgendwann im Hafenbecken oder im offenen Wasser. Umweltauflagen, Marina-Vereinbarungen und internationale Abkommen (MARPOL, HELCOM) werden immer strenger; gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Qualität der Oberflächen — speziell bei hochpreisigen Yachten, sensiblen Offshore-Strukturen und stark frequentierten Häfen.
Der Laser ist hier das eleganteste Werkzeug. Er arbeitet trocken, ohne Strahlmittel, ohne Chemie. Er entfernt Antifouling-Altbeschichtungen von Bootsrümpfen, löst Salzausblühungen und Korrosion von Aluminium-Aufbauten, reinigt Teakdecks ohne die Fasern aufzurauhen, entrostet Ankerkette und Pfahlanlagen, und bereitet Spundwände auf Reparaturschweißnähte vor. Das alles ohne Eintrag in das umgebende Wasser — ein entscheidender Vorteil in Marinas, Sportboothäfen und Naturschutzgebieten.
Altbeschichtungen (TBT-frei, Kupferoxid, ultramodern) entfernen wir selektiv vom Rumpf — ohne Strahlmittel im Hafenbecken, ohne Chemie in der Bilge, ohne Farbfetzen im Slip. Die Gelcoat-Oberfläche darunter bleibt erhalten, eine Neubeschichtung kann direkt erfolgen.
Klassisches Teakdeck-Aufhellen mit Schleifen oder Bürsten trägt jedes Jahr einen Millimeter des Holzes ab — nach 20 Jahren ist das Deck durchgestrichen. Der Laser entfernt nur Graubeläge und Salzausblühungen, die Holzfasern bleiben unberührt. Standzeit des Decks vervielfacht.
Salzausblühungen und oberflächliche Korrosion an Aluminium-Aufbauten, Masten und Reling entfernen wir ohne Polierpaste und ohne Chemie. Die Schutzeloxierung bleibt erhalten, die Oberfläche wird passiviert.
Ankerkette entrosten wir am Pfahl oder an Bord, ohne sie ausbauen zu müssen. Winden, Beschläge und Metallteile reinigen wir selektiv, ohne die umliegenden Lacke oder Beschläge anzutasten.
Für Reparaturschweißnähte an Spundwänden, Pollern und Stahlbeton-Pfählen reinigen wir den Schweißbereich auf SA 2.5 / SA 3 — ohne Strahlmittel ins Wasser, auch bei Strömung und Tidehub.
Unsere mobile 3.600-W-Einheit geht per Kran an Bord oder arbeitet vom Ponton aus. Powerstation an Bord; keine Druckluft, kein Wasseranschluss, keine Bodenabsaugung notwendig. Selbst auf Offshore-Plattformen einsatzbar.
Wir klären Zielbild, Umweltauflagen und Hafenfreigaben. Bei grossen Yachten und Offshore-Objekten gemeinsam mit Kapitän, technischem Inspektor und Versicherung.
An unauffälliger Stelle reinigen wir 30×30 cm mit verschiedenen Parametern. Sie oder Ihre Werft legt das Endergebnis fest — Patinaerhalt, Neubeschichtung vorbereiten, partielle Reparaturstelle.
Wir arbeiten mit geschlossener Absaugung am Laserkopf — kein Partikel geht über Bord. Laufende Fotodokumentation, bei Bedarf Logbuch-Einträge für Versicherung und Register.
Auf Wunsch bringen wir anschliessend Konservierung, Antifouling-Grundierung oder Korrosionsschutz direkt auf — abgestimmt mit Ihrem Werftbetrieb.
Eine Segelyacht mit 52 ft stand vor einer Vollrefit und brauchte eine komplette Entfernung der über 20 Jahre aufgebauten Antifouling-Schichten — etwa 8 Schichtaufträge, teilweise TBT-haltig, mit aufwändigen Entsorgungsauflagen. Strahlen wäre wegen der Hafenauflagen nicht möglich gewesen. Wir haben den Rumpf (ca. 95 m²) im Winterlager auf Stelzen gelaserreinigt.
Der Maritimbereich stellt Reinigungsverfahren vor eine Reihe an eigenen Herausforderungen. Erstens die Umwelt: Jeder Strahlmittel-Eintrag, jede Chemikalienabgabe, jeder Hochdruck-Sprühschleier wird früher oder später in das umgebende Wasser getragen. In Marinas, Naturschutzgebieten und Offshore-Installationen sind die Auflagen streng — oft über MARPOL, HELCOM oder regionale Vereinbarungen hinaus. Zweitens die Salzluft: Selbst gute Reinigungsergebnisse mit chemischer Methode werden durch die Salzluft kurzfristig wieder belastet; die gereinigte Fläche braucht zügige Konservierung. Drittens die Logistik: Schiffe und Offshore-Strukturen liegen selten dort, wo klassische Strahl-Anlagen ihre Ausrüstung haben — Zufahrt, Wasseranschluss und Entsorgung sind oft schwierig.
Die Laserreinigung passt zu allen drei Herausforderungen. Sie trägt kein Medium ein, also kein Eintrag ins Wasser. Sie arbeitet trocken — die gereinigte Fläche ist sofort bereit für die Konservierung. Und sie ist mobil — eine 3.600-W-Einheit mit Powerstation geht per Kran auf jedes Deck und per Ponton an jede Wasserstruktur. Für Werften, Marina-Betreiber, Sportboot-Eigner und Offshore-Instandhalter wird das zunehmend zum Reinigungsverfahren der Wahl, speziell dort, wo klassische Strahl-Strategien nicht zulässig oder nicht praktikabel sind.
Das Teakdeck einer Yacht ist ein erheblicher Investitionsposten. Die Lebensdauer eines gut gepflegten Decks liegt bei 25–40 Jahren, aber in der Praxis sind viele Decks nach 15 Jahren durchgeschliffen — weil jedes Jahr beim Frühjahrs-Aufhellen 0,5 bis 1 mm Holz abgetragen wird. Die typischen Verfahren (Schleifen mit Exzenterschleifer, Bürsten mit Messingbürste) entfernen den Graubelag nicht selektiv, sondern zusammen mit einer Schicht Holzsubstanz.
Der Laser arbeitet grundlegend anders. Er entfernt Graubelag, Salzausblühungen und oberflächlichen Pilzbefall rein selektiv; die Teakfasern darunter bleiben vollständig intakt. Das jährliche „Aufhellen“ wird zu einer echten Reinigung ohne Substanzverlust. Die Standzeit des Decks wird dramatisch verlängert — bei normaler Pflege sind 50+ Jahre Deckstandzeit realistisch. Für Eigner historischer und klassischer Yachten ist das oft der entscheidende Grund, auf Laser umzusteigen: Der Erhalt der originalen Deck-Substanz.
Bei der Reparatur von Spundwänden, Pollern, Dalben und Offshore-Pfählen geht es oft um präzise Reinigung der Schweißnahtzone vor einer Reparatur- oder Verstärkungsmaßnahme. Klassisches Strahlen ist hier problematisch, weil das Strahlmittel ins Wasser geht — Umweltauflagen und Marina-Vorschriften lassen das meist nicht zu. Hochdruckwasserstrahlen macht die Arbeit nass, führt zu Flashrust innerhalb von Minuten und verlangt eine Einhausung oder Auffangwanne.
Mit dem Laser arbeiten wir punktgenau auf der Schweißnahtzone. Reinheitsgrad SA 2.5 oder SA 3 ist reproduzierbar erreichbar, die Oberfläche ist trocken und bleibt passiviert, der Schweißer kann direkt anschließen. Kein Strahlmittel ins Wasser, kein Wasserfilm auf dem Stahl, keine Flashrust-Eile. Für Hafenbetreiber, Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen und Offshore-Betreiber ist das oft der einzig genehmigungsfähige Weg — wir unterstützen Sie bei der Abstimmung mit Genehmigungsbehörden und können Referenzen für vergleichbare Projekte auf Anfrage liefern.
Kostenlose Erstberatung. Musterreinigung auf Wunsch. Konkretes Angebot innerhalb von 24 Stunden.