Wir entfernen Graffiti mit dem Laser von Naturstein, Sichtbeton, Klinker, Metall, Holz und lackierten Oberflächen — ohne aggressive Chemie, ohne Hochdrucksprühschleier in die Fugen, ohne bleibenden Schattenriss. Was übrig bleibt, ist die ursprüngliche Oberfläche.
Die klassischen Methoden zur Graffiti-Entfernung haben alle dasselbe Problem: Sie hinterlassen Spuren. Hochdruckreiniger mit Reinigungschemie öffnen den Stein, spülen Pigment in die Porentiefe und hinterlassen einen helleren Fleck — den sogenannten Reinigungsschatten. Sandstrahlen oder Partikelstrahlen tragen Substanz ab, vergröbern die Oberfläche und machen die Fassade für die nächste Farbattacke noch empfänglicher. Chemische Abbeizer belasten Grundwasser, Dichtstoffe und Mitarbeiter.
Der Laser arbeitet anders. Der Lichtimpuls wird selektiv von der dunklen Farbschicht absorbiert, die Farbe verdampft, der helle Untergrund reflektiert das Licht und bleibt unberührt. Kein Wasser, keine Chemie, kein Strahlmittel, kein Hochdruck — und damit keine Sekundärschäden an Fugen, Mörtel, Dichtungen, Fensterbänken oder angrenzenden Bauteilen. Das Ergebnis ist eine saubere Fassade ohne sichtbaren Schatten, bereit für die erneute Hydrophobierung oder den Anti-Graffiti-Schutz.
Weil die umliegende Fassade nicht mitgereinigt wird, entsteht kein hell/dunkel-Kontrast zwischen gereinigter und nicht gereinigter Fläche. Gerade an Natursteinfassaden, Sichtbeton und alten Ziegeln ein entscheidender Vorteil — die Reinigung bleibt optisch unsichtbar.
Trockenverfahren ohne Reinigungsfluten, ohne Abbeizer, ohne Neutralisationsprozess. Keine belasteten Abwässer, keine Flecken an Fensterbänken, keine Reste in Fugen. Für Denkmalämter, Wohnanlagen und öffentliche Räume ideal.
Der Laser trägt die Farbschicht ab, nicht den Stein. Oberflächenprofil, Porenstruktur und Materialfestigkeit bleiben unverändert. Anders als beim Strahlverfahren gibt es keinen Materialabtrag, der eine erneute Beanspruchung erleichtern würde.
Auch mehrschichtige Graffitis, über-lackierte Altkampagnen oder Kombinationen aus Spraydose und Marker bringen wir rückstandsfrei weg. Bei Bedarf in mehreren Parametrierungen, ohne dass zwischendurch gewartet oder neutralisiert werden muss.
Wir kommen mit 3.600-W-Mobilgerät und Powerstation an die Fassade. Keine Baustelleneinrichtung mit Wasseranschluss, kein Gerüst zwingend nötig (bis ca. 4 m arbeiten wir mit Teleskoplanze oder Steiger), keine Absperrung öffentlicher Flächen für Chemie-Schutz.
Für Denkmalschutz-Objekte, Versicherungsfälle nach Vandalismus und für städtische Ausschreibungen liefern wir Vorher-/Nachher-Dokumentation und ein Reinigungsprotokoll. Auch für Wiederholungsreinigungen in Graffiti-Hotspots ideal.
Wir prüfen Untergrund, Farbart, Fläche und Zugänglichkeit. Bei kleinen Aufträgen reichen oft 2–3 Fotos; bei größeren Objekten kommen wir vorab vorbei.
An einer unauffälligen Stelle reinigen wir ein Probefeld von ca. 30×30 cm. Sie sehen das Ergebnis vorab, bevor Sie die Freigabe erteilen.
Mit 3.600-W-Mobilgerät arbeiten wir die Fläche systematisch ab — Hand-Laser oder Scanner, je nach Geometrie. Eine 2-Personen-Crew reinigt pro Tag typisch 20–40 m².
Auf Wunsch bringen wir anschließend eine Anti-Graffiti-Versiegelung auf — temporär oder permanent, abhängig vom Untergrund und Ihren Anforderungen.
Eine denkmalgeschützte Sandsteinfassade in einem innerstädtischen Quartier war über Nacht mit einem mehrfarbigen Graffito (ca. 28 m²) übersprüht worden. Frühere Reinigungsversuche mit Chemie hatten Reinigungsschatten hinterlassen, die das Denkmalamt abgelehnt hätte. Wir haben die Fläche rein optisch unauffällig entfernt — ohne Materialabtrag, ohne Schleier, ohne Wasser.
Moderne Sprühfarben sind exakt darauf ausgelegt, sich fest in den Untergrund einzuarbeiten. Die Lösemittel öffnen die oberste Porenlage des Materials, Pigment und Bindemittel dringen ein, und nach wenigen Stunden ist die Farbe fest im Stein, im Putz oder in der Klinkeroberfläche verankert. Auf porösen Oberflächen wie Sandstein, Kalkstein, Beton oder altem Ziegel sitzen dadurch auch kleine Farbpartikel tief in der Porenstruktur — genau der Teil, den oberflächliche Reinigungsverfahren nicht erwischen und an dem chemische Abbeizer entweder versagen oder massiven Sekundärschaden anrichten.
Genau an dieser Stelle liefert die Laserreinigung die sauberste Lösung. Der Lichtimpuls wird von der dunklen Pigmentschicht absorbiert, erzeugt kurzzeitig hohen Druck und Temperatur an der Farbschicht und löst sie in Form kleinster Partikel von der Oberfläche, die sofort abgesaugt werden. Der helle Naturstein, der darunterliegende Klinker oder der Sichtbeton reflektiert das Licht, absorbiert keine Energie und bleibt daher vollständig unberührt — inklusive Porenstruktur und Patina.
Die klassische Achillesferse jeder Graffitireinigung ist empfindlicher Naturstein — besonders Sandstein, Tuffstein und historischer Kalkstein. Hier würde Strahlen die Oberfläche vergröbern, Chemie würde tief in die Porenstruktur eindringen, Hochdruck würde Pigment nur tiefer spülen. Die Laserreinigung hingegen arbeitet selektiv rein auf der Farbschicht und lässt den Stein vollständig intakt. Genau deshalb ist sie bei Denkmalämtern, Kirchengemeinden und Architekten für historische Objekte mittlerweile die bevorzugte Methode.
Auch auf modernen Materialien überzeugt das Verfahren: Sichtbeton (auch mit Lasurbehandlung), Klinker, Edelstahl, Aluminium, Stahlbauteile und lackierte Flächen lassen sich mit angepassten Parametern rückstandsfrei reinigen. Bei Holz — Schindeln, Boardverkleidungen, Türen — arbeiten wir mit reduzierter Leistung, sodass die Holzoberfläche nicht angebrannt wird. Einzige Einschränkungen: reines Weiß oder sehr helle Pastellfarben auf weißem Untergrund sind physikalisch kaum selektierbar, und dünne Folien- oder Gummioberflächen müssen vorab geprüft werden.
Die Abrechnung erfolgt nach Fläche und Komplexität. Standard-Tags auf unproblematischem Untergrund reinigen wir ab 29 € netto pro m², bei mehrschichtigen, großflächigen oder schwer zugänglichen Objekten liegt der Satz höher — typisch zwischen 39 und 59 € netto pro m². Einsatzpauschale für die mobile Anreise ab 149 € netto (Umkreis 100 km), Bundesweit nach Aufwand. Die tägliche Leistung einer 2-Personen-Crew liegt zwischen 20 und 40 m², je nach Untergrund, Farbdichte und Zugänglichkeit.
Für Kommunen, Wohnungsgenossenschaften und Gebäudeverwaltungen bieten wir Abrufrahmenverträge an: Wir reinigen auf Zuruf innerhalb von 24–72 Stunden, zum festgelegten Quadratmeterpreis, mit einfacher Fotofreigabe. So bleibt die Graffitiwelle nicht liegen und Wiederholungstäter verlieren die Motivation, weil das Werk keinen Tag gestanden hat. Sprechen Sie uns an — wir kommen zum unverbindlichen Ortstermin.
Kostenlose Erstberatung. Musterreinigung auf Wunsch. Konkretes Angebot innerhalb von 24 Stunden.